13 Dienste im Test
Wer seine digitalen Urlaubsbilder in handlichen Fotobüchern oder als Poster an der Wand sehen möchte, der hat die Qual der Wahl: Drogerieketten, Fotofachhändler, Elektromärkte, Lebensmitteldiscounter und reine Internetanbieter – überall dort gibt es digitale Print-Dienste. Die Stiftung Warentest nahm 13 von ihnen unter die Lupe. Der Sieger im Vergleichstest heißt Saturn: Ob Fotobücher oder Poster, der Elektronikmarkt überzeugt mit „guter“ Qualität. Schlusslicht im Test: fotokasten. Der Internetdienst ist teuer und erreicht nur ein „Ausreichend“, die Qualität der Fotobücher ist sogar nur „mangelhaft“.
4 „gute“ Fotobücher
Fotobücher erinnern an Fotoalben. Das lästige Einkleben der Bilder entfällt jedoch. Der Besteller erhält sie direkt auf Papier gedruckt als gebundenes Buch. Saturn, Media Markt, Rossmann und snapfish liefern „gute“ Fotobücher: Ob Schärfe, Farbe oder Kontrast – die Qualität stimmt. Das ist leider nicht die Regel: Die meisten Fotobücher sind „befriedigend“, ein Album ist „ausreichend“. Die Bücher von fotokasten sind sogar „mangelhaft“: Sie fallen beim häufigen Durchblättern auseinander. Für teure 35 Euro ist das sehr ärgerlich und ein Fall für die Reklamation.
Saturn macht die besten Poster
Auch bei den Postern liegt Saturn vorn: Die Farben überzeugen, die Bestellung funktioniert problemlos, der Gesamteindruck ist „gut“. Ebenfalls „gut“ ist Foto Quelle. Knapp dahinter: Lidl, Schlecker und Pixelnet. Anders als Fotobücher, entwickeln die Labore Poster – wie Fotoabzüge – meist noch fotochemisch. Das liefert brilliantere Farben als der Druck, garantiert jedoch nicht automatisch die bessere Qualität. Beispiel: pixopolis. Die „mangelhaften“ Poster sind mit 13 Euro fast doppelt so teuer wie bei Media Markt, die Farben sind verfälscht, das Papier ist zu dünn und die Wartezeit lang – über drei Wochen dauert die Lieferung im Schnitt.
Preise schwanken stark
Die Auswahl an Albenformaten ist groß: Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Einbänden, Bindungen und Seitenzahlen wählen. Ebenso umfangreich ist die Preisspanne: Am günstigsten sind Aldi und Lidl: Die Discounter bieten A4-Fotobücher mit Hardcover für rund 21 Euro, inklusive Versand- und Bearbeitungskosten. Die „guten“ Fotobücher sind mit etwa 31 Euro deutlich teurer. Am meisten zahlt der Kunde bei fotokasten: 35 Euro verlangt der Online-Anbieter für ein Fotobuch. Poster sind insgesamt günstiger: Zwischen 7 und 17 Euro kostet ein Abzug im A2-Format.
Viele Gestaltungsmöglichkeiten
Das Zusammenstellen der Bilder übernimmt kein Dienst. Dafür gibt es spezielle Software. Die ist bis zu 130 Megabyte groß und bei allen Anbietern kostenlos. Die Installation ist einfach und funktioniert meistens sogar auf dem Mac – ganz im Unterschied zum letzten Test. Das Gestalten der Buchseiten funktioniert ebenfalls problemlos: Fotos drehen und vergrößern, Text einfügen, Hintergrundfarbe ändern – all das geht. Manche Programme beherrschen sogar noch mehr: Bilder aufhellen oder abdunkeln, zuschneiden und rote Augen entfernen. Anfänger sollten jedoch Zeit einplanen: Ungeübte Finger brauchen für ein Fotobuch bis zu acht Stunden. Wie Sie ein Fotobuch erstellen, erfahren Sie in den Tipps.
Schnell mit DSL
Ist das Fotobuch gestaltet oder das Poster ausgewählt, folgt das Hochladen auf die Anbieterseite. Am schnellsten geht das bei Pixelnet: Ein 100 Megabyte großes Fotobuch sendeten die Tester in 5 Minuten zum Anbieter. Bei Lidl und pixopolis dauert das etwa dreimal so lange. Die Tester nutzten eine schnelle DSL-Verbindung. Die bietet einen Upload von bis zu 1024 Kilobit pro Sekunde. Ohne DSL ist das Hochladen mühselig und nicht zu empfehlen.
Poster schneller fertig
Die meisten Anbieter liefern Poster innerhalb von drei bis vier Werktagen. Bei Fotobüchern dauert es im Schnitt etwas länger. Schnell sind Saturn und snapfish: Innerhalb von 3 Werktagen ist das Fotobuch zuhause. So schnell sind nicht alle Anbieter: Media Markt, Rossmann und der schnappschussverlag brauchen über eine Woche für die Lieferung, Lidl sogar 8 Werktage. Für ein spontanes Geburtstagsgeschenk dauert das zu lange. Trotzdem: Die „guten“ Print-Dienste sind zu empfehlen. Auch wenn digitale Fotos auf dem Monitor mit Größe punkten können – ein Fotobuch ist individuell und hat sehr viel mehr Charme.
Tefal Oleoclean Deluxe
Friteuse mit Ölreinigungsfunktion
Insbesondere die Ölreinigungsfunktion der Familiy Oleoclean von Tefal war für viele Kunden ein entscheidendes Argument für den Kauf der Friteuse. Nach dem Frittieren kann das Öl/Fett nämlich entweder über eine Ausguss komplett abgelassen oder über einen Filter in ein Auffangbecken umgeleitet werden.
Ein Filter sorgt dann dafür, dass Reste des Grillguts sorgfältig entfernt und das Öl/Fett ohne Probleme (und Geruchsbelästigungen!) mehrmals verwendet werden kann. Allerdings sollte bedacht werden, dass im Gegensatz zu Öl Fett in der Auffangbox natürlich wieder fest wird – und deshalb nicht unbedingt einfach entnommen werden kann. Geeignet ist die Family Oleoclean etwa für drei Personen, wie Käufer berichten. Größere Mengen müssen in mehreren Durchläufen frittiert werden. Da die Friteuse jedoch schnell auf Temperatur kommt, hält sich die Wartezeit in Grenzen.
Probleme hingegen machen immer wieder die Beschichtung des Ölbehälters (trotz großer Sorgfalt scheint es sich kaum vermeiden zu lassen, dass Kratzer zurückbleiben) sowie eingebrannte Reste von Frittiergut, die nur schlecht zu entfernen sind. Wer sich das Reinigen der Friteuse von Hand ersparen will, sollte außerdem über eine große Spülmaschine verfügen, da die Einzelteile der Family Oleoclean relativ viel Platz beanspruchen.
Weder in puncto Heiz-/Frittierleistung noch in der Bedienung muss man hingegen bei der Family Oleoclean nenneswerte Abstriche in Kauf nehmen, und dass sie selbst den Ansprüchen professioneller Tester standhalten kann, beweist ihr Sieg in einem Test des „Testmagazins“. Ausgestattet mit diversen Komfortfunktionen – unter ihnen ein Geruchsfilter sowie eine Liftautomatik – ist daher auch der Preis der Family Oleoclen von Tefal gerechtfertigt, der bei Amazon, bei rund 85 Euro liegt.
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Singer Mercury 8280
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Singer Mercury 8280Eine gute Nähmaschine für absolute Beginners ist die Mercury 8280 von Singer. Die Maschine ist zum Beispiel bei Amazon für einen enorm günstigen Preis von knapp 100 Euro zu bekommen.
Die Ausstattung der Maschine ist für den günstigen Preis sehr gut. So verfügt sie über die gängigen Grundprogramme wie Gradstich, Zickzackstich oder Blindstich, aber auch eine Saum- und Stopfunktion sowie ein Knopflochprogramm gehören zu den Funktionen der Mercury. Stichlänge und -breite können reguliert werden, auch das Rückwärtsnähen ist mit der Maschine möglich. Die Einstellungen werden an der Vorderseite des Gerätes vorgenommen, dazu gibt es einfache Drehregler. Auch über eine Lampe, die den Nähbereich ausleuchtet, verfügt das Gerät.
Viel falsch machen kann man mit der Nähmaschine eigentlich nicht. So zeigt sich das Gros der Nutzer auch begeistert von der einfachen Bedienweise des Gerätes und das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch auch kritische Meinungen sind zu lesen, bei einigen Maschinen aber ärgern sich die Nutzer über unsaubere Nähte oder den sich verfangenen Faden. Das aber betrifft nur einen kleinen Teil der Nutzer. Bleibt zu hoffen, dass es sich bei den Maschinen und Montagsgeräte handelt.
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