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Brauchst Du nicht! Die Reduzierung Deines Wohlstandes kommt schon von ganz alleine, der Kapitalismus sorgt an dieser Stelle schon für Dich. Aber wenn Du auf 50% Deines Wohlstandes verzichtest, bedeutet es für andere schon, dass sie unter Brücken oder auf Parkbänken schlafen müssen. Die Kassiererin bei Aldi verdient nämlich nicht so viel, als dass sie auf 50% verzichten könnte. Du meinst, Sarkasmus ist die einzige Möglichkeit auf die Realität zu reagieren? Wenn man unsere Politiker in Berlin betrachtet sicherlich, denn sie zerreden jeglichen Funken in Richtung Aufschwung. Wenn man in geschichtlichen Dimensionen denkt, dann könnte man sich ja auch auf den Standpunkt stellen, dass die 35 Stunden-Woche und jährliche Urlaube in der Karibik nur ein kleiner Ausrutscher in der Sozialstatistik sind, der schnell wieder behoben wird. Es zeigt nur, dass der Kapitalismus funktioniert. Die 35-Stunden-Woche konnten wir uns deswegen leisten, weil die Produktivität der Arbeitnehmer in Deutschland höher war als im Ausland. Jetzt beschleunigt sie nur unseren Niedergang und schafft garantiert keine neuen Arbeitsplätze. Warum reist Ottonormalverbraucher in die Karibik und macht keinen Urlaub an der Ostsee? Weil das Preisleistungsverhältnis in der Karibik besser ist. Flug, inklusive Hotel und Vollpension, ist meistens billiger, als der Urlaub hier. An der Stelle ist dann der Pauschaltourist halt ein kapitalistischer Ausbeuter der Dritten Welt. Allerdings hat das Ganze auch einen Haken für uns, wir exportieren unser Kapital in Form von Euros ins Ausland. Mit diesem Kapital können nun die ärmeren Länder ihre Infrastruktur verbessern, die Bildung ihrer Bevölkerung erhöhen etc. In erster Linie schafft dieses Geld aber neue Märkte, die mit Produkten befriedigt werden wollen. Diese Produkte können aber leider nicht in Deutschland produziert werden, weil das Lohngefälle zwischen einem Arbeitnehmer hier und einem Arbeitnehmer in der Dritten Welt zu hoch ist. Ergo baut der Unternehmer eine Fabrik in diesen Regionen und befriedigt von dort erstmal die lokalen Märkte und anschließend die ganze Welt, wodurch die Fabrik in Deutschland überflüssig geworden ist. Warum müssen Statistiken eigentlich immer nur positive Tendenzen wiederspiegeln, um hingenommen zu werden. Kann man nicht auch akzeptieren, dass es eine hier natürliche Wellenbewegung gibt, die eben auch eine längere Abschwungsphase beinhaltet? Man muss es sogar akzeptieren und sich dann überlegen, was man dagegen machen kann. Allerdings sollte man das Denken nicht nur dem Staat überlassen, sondern selber überlegen, wie man seinen privaten Wohlstand halten kann, z.B. durch Mehrarbeit. Zum Wandern braucht man auserdem gute Wanderschuhe ;)

July 30, 2010 9:43 am|Category:Uncategorized|No Comments

… und das einfach so. Ja klar, Berlin hat ja auch keine Schulden,
und die Politiker zw. die Stadt stecken nicht in der Buergschaft fuer
die Bankgesellschaft Berlin mit drin. In Berlin gibt aus ja auch
unbegrenzt Land, um neue Firman anzusiedeln, und
Verschmelzungsabsichten mit Brandenburg sind vollkommen aus der Luft
gegriffen.
Haeh? Sind wir hier bei “Wunesch Dir ‘was”? Breitbandanschluesse
erhoehen ja auch das Einkommen der Buerger, und Firmen werden sich
sicherlich freuen, ohne Raum in Berlin eine Niederlassung aufzubauen.
Berlin hat ja auch bloss zwei … drei Flugplatze, und ansonsten
ueberhaupt keine Sorgen.
Junge Junge Junge. So realitaetsfern moechte ich auch mal sein. Wo
ist meine rosa Brille? Und wann bietet mir Berlin einen vernuenftigen
Job an, in der ich meine Faehigkeiten einbringen kann? Vielleicht
komme ich dann aus Hessen auch ganz schnell zurueck nach Brandenburg
und helfe in Berlin bei der IT. Aber nicht, wenn mein Hauptjob ist,
Windows-Kisten zu administrieren (was wohl im Klartext heisst: mit
den Unzulaenglichkeiten von Windows und der User zu kaempfen und die
Kisten zu entwurmen).
Naja, lieber Senat. Mach mal. Ich schau mir das Ganze mal an und als
Brandenburger im Exil seh ich das eh etwas gelassener als ihr. Ich
habe ja Zeit.

May 5, 2010 8:46 am|Category:Uncategorized|No Comments

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